Mit dem Vertical Garden entsteht ein leistungsfähiges Bürogebäude, dessen Konstruktion flexible Nutzungsszenarien ermöglicht, von Büroflächen über Produktion bis zu gewerblichen Nutzungen. Eine vertikal begrünte Fassade und eine vorgelagerte, grün bewachsene Terrassenstruktur prägen das Erscheinungsbild und geben dem Gebäude eine klare Präsenz im Gewerbeband am Frankfurter Ring.
Vertical Garden
- Jahr: seit 2024
- Kategorie: Neubau
- Nutzung: Büro
- Konstruktion: Massiv
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Mehr Details
Leistungen
LP 1 - 5
Standort
Frankfurter Ring 143
München
Bruttogeschossfläche
13.700 m²
Auftraggeber
Hammer AG
Städtebauliches Konzept
Die vertikale Fassadenbegrünung, die dem Projekt seinen Namen gibt, und die vorgelagerte, grün bewachsene Terrassenstruktur prägen das Erscheinungsbild und verankern den Baukörper im Gewerbeband. Das Konzept orientiert sich am Münchner Modell der Produktiven Stadt und folgt dem Leitbild des Produktiven Stadtquartiers.
Gestaltungskonzept
Die Architektur knüpft an die industrielle Prägung des Umfelds an und übersetzt sie in eine robuste, leistungsfähige Gebäudestruktur. Im Erdgeschoss ermöglichen große Stützweiten, hohe Raumhöhen und erhöhte Traglasten Flächen für Produktion, Entwicklung und Gewerbe. Darüber entstehen effiziente Büroebenen. Vorgelagerte Terrassen und Austrittsflächen erweitern die Arbeitswelt nach außen und schaffen zusätzliche Aufenthaltsqualität im Grünzug.
Intilligente Fassade
Die Fassade wird als vorgelagerte, begrünte Hülle gestaltet. Eine Tragstruktur fasst die Terrassen und Pflanzbereiche zu einer gestaffelten Fassadenzone zusammen. Durch die Bepflanzung der Außenhülle verändert sich das Erscheinungsbild der Fassade kontinuierlich, sodass der Wandel der Jahreszeiten sichtbar wird. Mit zunehmender Begrünung wird die Hülle Teil des Freiraums und trägt zur im Zukunftskonzept vorgesehenen klimatischen Aufwertung des Gewerbegebiets im Münchner Norden bei.